Warum Türen unser Gedächt­nis löschen

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Man steht in der Küche und plötz­lich fällt einem ein, dass die Schere im Arbeits­zim­mer liegt. Man steht auf, geht durch den Flur, öff­net die Tür zum Arbeits­zim­mer – und steht dann da, ohne zu wis­sen, wes­halb man eigent­lich gekom­men ist. Erst als man zurück in die Küche geht, erin­nert man sich wie­der. Die­ses Phä­no­men ist so ver­brei­tet, dass es einen eige­nen Namen hat: der Door­way-Effekt. Er ist jedoch kein Zei­chen von Zer­streut­heit, son­dern ein direk­tes Neben­pro­dukt davon, wie das Gehirn Erleb­tes orga­ni­siert. Das Gehirn ver­ar­bei­tet Erfah­run­gen in Epi­so­den Der Psy­cho­loge Gabriel Rad­van­sky und sein Team von der Uni­ver­sity of…

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