Warum heiße Tage unser Den­ken ver­än­dern

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An einem schwü­len Som­mer­tag fühlt sich das Den­ken oft an, als würde man durch Sirup waten. Die Kon­zen­tra­tion fällt schwe­rer, die Reiz­bar­keit steigt und nachts fin­det man kaum in den Schlaf. Das ist kein Ein­bil­dungs­ef­fekt, son­dern mess­bare Phy­sio­lo­gie. Das Gehirn ist ein äußerst hit­ze­emp­find­li­ches Organ und Umge­bungs­hitze greift auf meh­re­ren Ebe­nen in seine Funk­tio­nen ein: über die Tem­pe­ra­tur­re­gu­la­tion selbst, über den Schlaf, über die Auf­merk­sam­keits­sys­teme und in Extrem­fäl­len über die Blut-Hirn-Schranke. Das Gehirn ist wär­mer als der Rest des Kör­pers Es ist eine weit­ver­brei­tete Annahme, dass die „Kör­per­tem­pe­ra­tur“, die im Mund, unter der Ach­sel oder im Ohr gemes­sen wird, der…

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