Wis­sens­wer­tes über das Gehirn (II)

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In den letz­ten ein­ein­halb Jahr­hun­der­ten haben die Neu­ro­wis­sen­schaf­ten zahl­rei­che Wun­der des Gehirns ent­deckt. So ent­hält das durch­schnitt­li­che Gehirn eines Erwach­se­nen etwa 86 Mil­li­ar­den win­zige, hoch spe­zia­li­sierte Neu­ro­nen mit einem Durch­mes­ser von 0,1 Mil­li­me­tern. Sie ermög­li­chen es dem Men­schen, eine rei­che und nuan­cierte Exis­tenz zu erle­ben. Unsere Fähig­keit zu den­ken, zu lie­ben und einen Son­nen­un­ter­gang zu genie­ßen, beruht auf der räum­lich-zeit­li­chen Orches­trie­rung die­ser ver­gleichs­weise trä­gen Neu­ro­nen. Mit 100 Bil­lio­nen gibt es in unse­rem Gehirn min­des­tens 1000-mal mehr neu­ro­nale Ver­bin­dun­gen, soge­nannte Syn­ap­sen, als Sterne in unse­rer Gala­xie. Signale wan­dern mit unter­schied­li­cher Geschwin­dig­keit durch diese Ver­bin­dun­gen. Ent­lang des Rücken­marks kön­nen sie bis zu…

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