Der ver­bor­gene Zweck des Zögerns beim Spre­chen

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Das pas­siert nach fast jedem viel­be­ach­te­ten Inter­view oder jeder poli­ti­schen Debatte. Schon bald wim­melt es in den sozia­len Medien von Clips, in denen „Ähs“ und „Ähms“ gezählt, pein­li­che Pau­sen ver­spot­tet oder behaup­tet wird, ein Red­ner „wisse nicht, wovon er spricht“. Doch diese win­zi­gen Momente des Zögerns offen­ba­ren etwas ganz ande­res: ein Gehirn, das genau so funk­tio­niert, wie es sollte. Per­sön­lich­kei­ten des öffent­li­chen Lebens wer­den nicht nur danach beur­teilt, was sie sagen, son­dern auch, wie sie es sagen. Poli­ti­ker, Pro­mi­nente und Füh­rungs­kräfte wer­den glei­cher­ma­ßen dafür kri­ti­siert, wenn sie Füll­wör­ter wie „ähm”, „äh” oder „wis­sen Sie” ver­wen­den oder wenn sie inne­hal­ten, wäh­rend…

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